Michael Borks fotografische Reisenotizen aus Edinburgh

Herzlich willkommen in der schottischen Metropole Edinburgh! 
Edinburgh ist für mich eine faszinierende Metropole, die ich jederzeit gerne wieder besuchen würde. Fotografisch aber ist Edinburgh mit einigen Herausforderungen verbunden. Jeder der fotografiert, kennt das Thema "stürzende" Linien. Für die Nichtfotografen unter euch: Ein Gebäude aus einer bestimmten Perspektive fotografiert, "verzeichnet". Eine Linie kann noch als "gerade" festgelegt werden, die restlichen Linien sind es dann aber definitiv nicht mehr. Kann man durch Perspektivwechsel und wenn das nicht passt, durch sündhaft teure Objektive mit sog. Shift-Korrektur ausgleichen. Das aber auch nur, wenn man ein einzelnes Objekt im Fokus hat. In Edinburgh aber wird´s spannend ... Hier sind nicht nur bereits im Mittelalter die ersten Hochhäuser entstanden. Man baute auch auf mehreren Ebenen. Beispiel: Da gibt es eine Straße mit Geschäften. Oberhalb dieser Häuser wurde eine Terrasse für Cafés angelegt. Und über dieser Terrasse wiederum sind weitere Gebäude aufgestockt. Altes wurde nicht abgerissen, sondern neues darüber gebaut. Das führte zu dem Kuriosum, dass es Straßenzüge gibt, die heute unterirdisch gesucht werden müssen. Und in diesen unterirdischen Vierteln  haben dann in vergangenen Zeiten tatsächlich Menschen gelebt!. Zu einem großen Teil ist das auch der Topografie Edinburghs geschuldet. Die Stadt wurde auf zwei Hügelketten errichtet und dazwischen liegt ein Tal. Heute findet man auf Erhebung 1 die alte Stadt und auf Erhebung 2 die neue Stadt. Dazwischen das Tal mit Parkanlagen.
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